Kinder und Karriere lassen sich nicht vereinbaren | ZEIT ONLINE | (Teil 2)

Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Geht alles gar nicht. Dass sich Kinder und Karriere vereinbaren lassen, ist eine Lüge. Zeit für mehr Ehrlichkeit. von Marc Brost und Heinrich Wefing. / Geht schon, aber nicht SO

viaKinder und Karriere lassen sich nicht vereinbaren | ZEIT ONLINE.

In diesem Artikel, aus dem ich viel herauslese, was sich in dem Artikel „Work-Life-Balance: Wir fühlen uns berufen“ wiederfindet (im Prinzip Selbstreferenz), wimmelt es von inneren Überzeugungen. Wie ich das so lese, wird mir plötzlich bewusst, welchen Vorteil ich daraus schöpfen kann, zur vorhergehenden Generation zu gehören: ich weiß aus Erfahrung, dass die eigentlichen Stressmacher die eigenen Überzeugungen/Glaubenssätze sind. Und aus eigener Erfahrung kann ich deshalb mit Überzeugung sagen: Geht schon alles. Nur nicht SO. Jedoch: da muss man erst mal hinkommen. Das macht das Alter und die Erfahrung. Aber nicht per se. Das ist – auch – Arbeit. Und nicht zu knapp. Benefit: Frieden statt Stress. Bonus: Problemlösungskompetenz.

Hier die aus dem Text generierten Glaubenssätze/Überzeugungen:

Ich kann nicht abschalten.
Ich schaffe alles.
Das macht man heute so.
Das gehört dazu.
Ohne dem geht es nicht.
Das ist in der Branche nun mal so.
Zeit für sich ist nicht vorgesehen.
Ich habe Zeit für die Kinder.
Ich habe keine Zeit für die Kinder.
Ich muss besser sein als die anderen.
Ich muss das so machen, sonst bin ich weg vom Fenster.
Das ist in der Branche so üblich.
Wenn ich das nicht mache, komme ich nicht weiter.
Ich muss alle Erwartungen erfüllen.
Bei meinen Eltern war es anders. Sie haben diese Situation nie erlebt.
Ich bin modern.
Ich bin ein moderner Mensch.
Ich bin anders als meine Eltern.
Das macht man heute so nicht mehr wie früher.
Ich lebe gleichberechtigt.
Ich kann nicht mit meinem Chef reden. Er hat noch ein brachialeres Pensum.
Ich darf nicht mit meinem Chef reden, denn er hat noch mehr zu tun als ich. D.h.: ich tue nicht so viel wie mein Chef.
Ich kann keine anderen Eltern fragen.
Ich darf meine Schwächen nicht zugeben.
Ich darf nicht zugeben, dass ich überfordert bin.
Es gibt so viel Konkurrenz. Deshalb muss ich…
Ich muss immer erreichbar sein.
Ich will immer erreichbar sein.
Die Familienpolitiker lassen einen glauben, dass es gar nichts ausmachen würde, wenn dann noch ein Kind dazukommt. Umkehrung: ich glaubte, dass es gar nichts ausmachen würde, wenn dann noch ein Kind dazukommt, weil …

Gedanke am Schluss: Die digitale Technik ist so unglaublich reich und bunt. Sie erleichtert uns das Leben. Eine Ende ist noch nicht abzusehen. Im Grunde genommen ist dies jedoch lediglich, was auch nur zu den Weisheiten der Generationen gehört, wie: Mit der Erfindung des Autos wurde enorm viel Zeit gespart für des Zurücklegen von Strecken. Was machen wir mit der Zeitersparnis? Wir stehen im Stau. Es ist wieder: ein Kreislauf. Von Menschen gemacht. Und die wahre Illusion.

 

 

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